David und ich kennen uns noch nicht so richtig und sind da mit unserem Gepäck, gespannt auf die Reise, die wir zusammen unternehmen werden. Dabei haben wir nicht nur unterschiedliche Sachen im Gepäck, sondern auch unterschiedliche Vorstellungen darüber, wo die Reise hingehen soll.
Zuerst die Beziehung, dann der Inhalt
- Beobachtung: Was passiert konkret?
- Gefühl: Was löst das aus?
- Bedürfnis: Was braucht jede Seite?
- Bitte: Was kann konkret helfen?
Diese vier Komponenten der GfK geben mir eine Struktur, um in den drei typischen Spannungen der Zusammenarbeit mit Fachexpert:innen klarer zu navigieren.
Der Brain-Dump
Wissen vs. Verhalten
- Was sollen Menschen tun?
- Aus welchen Gründen sollen sie es tun?
Diese Fragen helfen mir, mit David zu klären: Was genau soll mit diesem Wissen passieren? Ich kann diese Fragen direkt stellen, aber besser noch, ich kann David einladen, mir von einem konkreten Beispiel zu erzählen: “Erzähl mir von jemandem, dem du dieses Thema erklärt hast, der es wirklich verstanden hat. Was hat er danach anders gemacht?” Diese Frage verschiebt den Fokus von Inhalten zu Verhalten. So kann ich mit David sein Wissen in etwas übersetzen, das für die Lernenden nutzbar wird.
Skepsis gegenüber Lernenden
Meine Rolle als Co-Creatorin
Nicht konfliktfrei sondern konstruktiv
Links: https://www.gfk-info.de/was-ist-gewaltfreie-kommunikation/
Zitate aus dem Buch von Rosenberg, Marshall B. Nonviolent Communication: A Language of Life: Life-Changing Tools for Healthy Relationships (Nonviolent Communication Guides) (Function). Kindle Edition.
GfK wird oft kritisiert, weil die vier Schritte mechanisch wirken, fast wie eine Checkliste für menschliche Kommunikation. In echten Gesprächen läuft das nicht so ab. Trotzdem wertvoll finde ich, wie GfK meine Aufmerksamkeit dafür schärfen kann, wann ich bewerte statt zu beobachten oder wann ich mit Annahmen und Forderungen statt mit Bedürfnissen arbeite. Das ist Übungssache und GfK gibt dafür eine gute Grundlage.

